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NACHLESE
Treffe einen Freund, der aus einer konservativen Afrikaaner-Familie aus Stellenbosch stammt. Er sagt, dass auch die konservativen und skeptischen Teile der weissen Minderheit, die in aller Regel wirtschaftlich den Grossteil der Mittelschicht repräsentiert, beeindruckt von der Abwicklung des Grossereignisses positiv über die Zukunft ihres Landes denken.
Sogar seine Mutter habe am Tag des Spieles England - Deutschland den FAN WALK besucht und begeistert darüber berichtet. Ähnliche Kommentare der Einheimischen werden von den lokalen Tageszeitungen abgedruckt.
Wir alle hoffen, dass langfristig der Tourismus nach Südafrika angeschoben wurde und ein faires Bild des Landes in den Köpfen der ganzen Welt in Erinnerung bleiben wird.
Auf Wiedersehen am KAP DER GUTEN HOFFNUNG
Die Holländer sind wieder da - ihre Mannschaft kämpft morgen abend um den Einzug ins Finale. An der Waterfront und den Bars auf der Longstreet überwiegen orangene Farben.
Allgemein werden der deutschen Mannschaft die besseren Chancen eingeräumt, den Pokal zu stemmen. Aber wo sind die deutschen Fans abgeblieben?
Wahrscheinlich schon in Durban.
Die Tageszeitung berichtet, dass während des Fussballfestes am Samstag, als Yogis Jungs die Argentinier aus dem Rennen geworfen haben, 300.000 Menschen in der Innenstadt, im und um das Stadion herum und in der angrenzenden Waterfront unterwegs waren.
Neues Spiel neues Glück!
Die Kanzlerin ist eigens aus Berlin ans Kap gekommen. Der südafrikanische Präsident Jacob Zuma, ein bekennender Polygamist, darf das tun, was er am besten kann: Händchenhalten.
Irgendwelche Scherzkekse haben eine schwarz-rot-goldene Fahne auf dem Signal Hill ausgelegt -

Das Wetter: sonnig, ca. 18 Grad Celsius. Zehntausende machen sich auf ins
Stadion in Greenpoint, wo auch ein Polizist aus
dem fernen Deutschland seinen Dienst versieht.

Nicht jeder, der sich in die Farben einer bestimmten Mannschaft kleidet, stammt von dort. Auch die Südafrikaner unterstützen ebenso farbenprächtig ihren jeweiligen Favoriten.
Multikulti ist angesagt -
Doch diese Fans, das kann ich vor Blatter bezeugen, kommen aus Südamerika -
Claro?
Viel Lärm um nichts aus der argentischen Trommel?
Let's wait and see -

Okay, okay...diese Schlachtenbummler wiederum sind in Südafrika weniger für ihren Samba-Rythmus bekannt.
Bekanntlich eher für German Efficiency wie man hier sieht:
Der Ball rollt ins gegnerische Tor... 1 zu 0 für Deutschland!
Und weil's so schön war...noch ein TOR!
Kruzifixhallejujah, da steht jemand am Spielfeldrand:
Madonna Maradona ist später am Boden zerstört. Damit hatten nicht viele gerechnet. Nach dem Spiel ist nicht mehr vor dem Spiel für seine Mannschaft.
Eine brilliante Vorstellung der jungen Mannschaft aus Mitteleuropa.
Hier ein Fan mit Löwe Yogi um den Hals -
Ob das Dirndl helfen wird gegen die Torreros aus SPANIEN am Mittwoch, 7. Juli 2010 am indischen Ozean?
Schaun mer mal würde der Kaiser sagen