
KAMERUN gegen NIEDERLANDE


Ein wunderschönes gelungenes Fussballfest. Der Nachmittag war sonnig und warm, bei Anpfiff sind die Temperaturen mild. Tausende gutgelaunter Fans strömen zu Fuss über die Fanmeile zu den Eingangstoren.
Ich genehmige mir auf der Fanmeile eine echte deutsche Bratwurst.
Nach den Auseinandersetzungen um die von einer privaten Firma bereitgestellten Sicherheitskräfte sind die Kontrollpunkte samt und sonders von Polizisten besetzt.
Rein sportlich geht es um nichts, denn die Oranje-Hemden haben sich bereits für die nächste Runde qualifiziert, die Mannschaft Kameruns ist schon ausgeschieden. Quasi ein Trainingsspiel für Holland.
Es sind mindestens 20.000 Holländer im Stadium, der Rest in Orange-Farben sind Südafrikaner die die EUROPÄER unterstützen. Ein Meer von Orange.

Auch Kamerun findet fairen Zuspruch. Dazu ein Wort: FIFA hat den Afrikanischen Kontinent sträflich vernachlässigt.

Die Billigtickets für R 140 waren nur Bürgern Südafrikas oder dort Ansässigen vorbehalten. Alle anderen Fans, die afrikanischen Länder eingeschlossen, mussten erheblich mehr bezahlen.
Laut. offiziellen Berichten wurden nur ca. 15.000 Karteninhaber aus dem Rest von Afrika für das gesamte Turnier gezählt. Beschämend wenig.
Das neue Stadion ist mit grossflächigen Treppenaufgängen ausgestattet. Die Toilettenanlagen sind äusserst grosszügig ausgelegt. Überhaupt ist generell viel Platz vorhanden. Niemand muss sich zu keiner Zeit vor übermässigem Gedränge fürchten.EIn exzellenter Standort für das neue Stadion: viel Platz für Busse und den VIP Transport.
EIn neuer Kreisverkehr mit Unterführung sorgt für den sicheren Weg der Fans von der öffentlichen Bushaltestelle und der Fanmeile zu den Kontrollpunkten. Alles im grünen Bereich.
Den McDonalds Laden direkt neben dem Stadion gab es schon immer.
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